Photopoint

10 schlimme Fehler
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Die schlimmsten Fotofettnäpfchen
 
 
Einfach nur draufdrücken und fertig ist das Bild. Die Industrie gaukelt uns in der
Werbung vor, dass moderne Kameras quasi ganz von alleine immer fantastische
Fotos schießen. Elektronische Gesichtserkennung, Kerzenlichtmodus und zahlreiche
andere Automatikfunktionen moderner Kameras sollen uns alle Sorgen abnehmen.
 
Leider treffen diese Aussagen nur zum Teil zu.
 
Bildgestaltung, den Blick für das Motiv und extreme Lichtsituationen kann auch die
 
beste Kamera nicht ersetzten oder berücksichtigen.
 
Einige Beispiele habe ich in der folgenden Bilderserie einmal dargestellt.
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Körperteile amputieren
Oft fehlen auf schnell geschossenen Fotos wie hier zu sehen wichtige Elemente
wie abgeschnittene Köpfe, Beine und Arme. Bei solchen Szenen hilft die
Serienbildfunktion Dann ist bestimmt ein Volltreffer dabei.
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Immer total total
Immer wieder wie z.B. mit dem Weitwinkel eine Motiv allumfassend abgelichtet. Dann
sieht man das Hauptmotiv mit viel überflüssigen Störpunkten drum herum. Der weiße
Zaun, die graue Wand in dem Bildbeispiel sind irrelevant.
Zoomen Sie die dichter heran und richten Sie die Kamera auf die interessanten Details
des Motiv, dieses ist viel spannender als die Gesamtansicht.
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Bei Gegenlicht ohne Blitz fotografieren
Die Gesichter der Kinder sind viel zu dunkel weil die Kamera auf das helle Gegenlicht
belichtet hat. Der altkluge Ratschlag immer mit der Sonne im Rücken zu fotografieren
ist falsch.
Sie können problemlos gegen das Licht der Sonne fotografieren, denn damit gelingen
Ihnen wunderbar stimmungsvolle Aufnahmen. Sie müssen nur das Motiv mit dem Blitz
als Vorderlicht aufhellen. Hierfür ist ein Aufsteckblitz  am besten geeignet.
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Gruppenbild
Was will der Fotograf uns zeigen? Die große Tonvase?
Bei diesem Gruppenbild ist es nicht nur so, dass die Personen gar nicht in die Kamera
schauen. Das Bild zeigt auch viel zu viel Umgebung.
Ein Gruppenbild sollte formatfüllend sein. Der Fotograf muss dichter an die Gruppe
heran oder mit dem Teleobjektiv die Distanz verkürzen.
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Aussichtslose Positionen
Aus manchen Perspektive ist es unmöglich ein gutes Foto zu schießen. Manchmal ist es
besser einmal nicht auszulösen.

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Kinder von oben
Kinder wirken von oben fotografiert kleiner als sie sowieso schon sind. Gehen Sie beim
fotografieren auf Augenhöher der Kinder.
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In die Weite fotografieren
Wunderbare Landschaft soweit das Auge reicht. Wer jetzt mit dem Weitwinkel draufhält
wird hinterher über das Ergebnis enttäuscht sein. Der Eindruck der Weite geht im Bild
verloren, dass Bild wirkt einfach nur „platt“.
Besser Sie suchen sich ein schönes Objekt wie beispielsweise ein interessantes Gebäude
oder einen majestätischen Baum im Vordergrund uns lassen die Landschaft im Hintergrund
wirken. Das verleiht dem Bild Tiefe und Perspektive.
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Grelle Mittagssonne
Landschaften und vor allem Wasser sollte der Fotograf nicht in der prallen Mittagssonne
ablichten. Die Sonne ist so hell, dass damit jeder Kontrast und kräftige Farben damit platt
gemacht werden.
Solche Bilder setzen Sie besser am frühen Vormittag oder am Abend in Szene. Es ist hell
genug und nichts wird mit Licht erschlagen.
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Glänzende Haut
Feuchte Haut reflektiert das Licht stark. Bei Sportfotografie gehört Schweiß natürlich dazu
aber bei Porträts und Personenaufnahmen sollte der Fotograf  seine Motive trocken legen.
Ein Papiertaschentuch genügt um den Schweiß kurz abzutupfen.
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Direktes Anblitzen
Blitzlicht ist kalt, hart und entblößt bei direkten Beschuss Pickel, Poren und Falten. Zudem
entstehen so die ungeliebten roten Augen. Blitzen Sie besser indirekt. Bei schwenkbaren
Blitzgeräten neigen Sie den Blitz 90Grad nach oben. Bei fest eingebautem Blitz nehmen Sie
ein Papiertaschentuch und falten dieses auseinander. Eine dieser Hauchdünnen Lagen
hängen Sie mit einem Stück Tesafilm vor den Blitz, dass macht das Licht ebenfalls deutlich
weicher.
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